Rauchen ist schädlich für die Gesundheit.

Dies gilt ganz besonders für MS-Betroffene: sowohl das Risiko an MS zu erkranken als auch der Verlauf einer schon bestehenden Multiplen Sklerose werden negativ beeinflusst.

Erkrankungsrisiko +50%

Die Wahrscheinlichkeit, eine Multiple Sklerose zu entwickeln, ist bei Rauchern im Vergleich zu Nichtrauchern um ca. 50% erhöht. Auch die Dosis spielt eine große Rolle: je länger und je mehr geraucht wird, umso höher das Risiko.

Die gute Nachricht: Aufhören hilft.

10 Jahre nach der letzten Zigarette entspricht das Risiko wieder dem eines Nichtrauchers.

Ungünstigerer Krankheitsverlauf

Aber auch eine bereits bestehende Multiple Sklerose wird durch Zigarettenrauchen ungünstig beeinflusst. Das Risiko des Übergangs von einem schubförmigen Verlauf in die sekundär chronisch progrediente Phase ist erhöht, und der Verlauf der MS ist ungünstiger als bei Nichtrauchern.

Auch hier gilt: Aufhören hilft.

Das Aufgeben des Rauchens fürt zu einer Verlangsamung des Krankheitsverlaufes.

Leicht gesagt- schwer getan

Leider ist Aufhören zu Rauchen für viele leichter vorgenommen als umgesetzt.
Trauen Sie sich um Hilfe zu fragen: reden Sie mit Ihrem Arzt, auch gibt es ambulante Hilfe beim Rauchstopp wie zum Beispiel das Rauchfrei Telefon die ambulante Raucherentwöhnung der Niederösterreichischen GKK „Rauchfrei in 5 Wochen“oder ambulante Raucherentwöhnung im UK Krems.